malindig

marinduque - eine philippinische insel
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auf den malindig
 
zu steigen ist kein ganz alltägliches unternehmen. der berg - ein ruhender vulkan - ist immerhin 1.157 meter hoch. wir haben für unterwegs jedenfalls reichlich getränke, etwas zu essen und eine machete mitgenommen. und jetzt gehts los.
 
                       
 
                                 
 
das ist barangay sihi, ein zum verwaltungsbereich buenavista gehörendes dorf. hier, mit diesen treppen, beginnt der aufstieg zum malindig. immer weiter nach oben geht es zunächst durch plantagen mit kokospalmen.
 
                       
 
                        
 
                       
 
diese seite des berges ist weitgehend vom urwald gerodet. kokospalmen wachsen aber weiter oben nicht mehr, statt dessen gibt es nur noch weideland.
 
                       
 
                   
 
                   
 
auch in der trockenzeit ist der gipfel des malindig oft von wolken verhüllt.
 
                       
 
cho toni, ein mann aus sihi, ist unser bergführer. er steigt mit uns immer weiter nach oben. aber halt! jetzt brauchen wir erst mal eine pause!
 
                       
 
                       
 
                       
 
schon von hier hat man eine schöne aussicht über marinduque, nach osten in richtung torrijos und white beach. im westen kann man im meer die drei könige erahnen. und im norden sieht man die berge im inneren der insel.
 
                       
 
                       
 
                       
 
aber wir wollen ja noch weiter, bis auf den gipfel des malindig. nächstes ziel ist erst einmal eine radiostation, die sich unterhalb der kuppe befindet.
 
                       
 
                       
 
weil da auch einige soldaten der philippinischen armee stationiert sind, ist das fotografieren auf dem gelände dieser radiostation verboten. wir durften uns aber in das gipfelbuch - das bereits dort ausliegt - eintragen. da wir genug mitgebracht hatten, grillten wir fisch und luden die soldaten zum mittagessen ein.
 
                       
 
                                
 
noch einmal ein blick auf buenavista mit den drei königen und die berge marinduques. später wird das nicht mehr möglich sein, weil bäume die sicht nach unten verstellen.
 
                       
 
                       
 
                       
 
das ist der gipfel des malindig, mit 1157 metern über dem meer der höchste punkt von marinduque. nachdem uns die soldaten zunächst verboten hatten, weiterzugehen, durften wir nach einigen diskussionen doch nach oben. allerdings warnten sie uns nachdrücklich vor der schwierigkeit des weges, der durch die wolken nass und rutschig sein würde, und vor den vielen giftschlangen, von denen sie erst vor ein paar tagen einige erschlagen hatten. die frauen unserer gruppe zogen es daraufhin vor, an der radiostation auf unsere rückkehr zu warten...
 
                       
 
                       
 
                       
 
                       
 
tatsächlich wächst oberhalb der radiostation richtiger, nahezu unberührter regenwald, durch den man sich den weg gelegentlich mit der machete frei schlagen muss.
 
                      
 
                      
 
auf dem gipfel des malindig erinnert eigentlich nichts an einen vulkan. es gibt keinen sichtbaren krater, der dichte urwald macht den ausblick in fast jede richtung unmöglich. nur nach süden kann man sehen - 1157 meter nach unten, direkt auf die winzige insel fantasy elephant. schon allein dieses bild ist den aufstieg wert.
 
                      
 
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